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  Übung Thracian Star 2015 Graf Ignatiewo (Bulgarien)

Vom 13. bis 24. Juli 2015 waren die bulgarischen Luftstreitkräfte (BWWS) Gastgeber einer internationalen Übung - übrigens schon zum wiederholten Mal in diesem Jahr. Teilnehmer waren neben den Hausherren die 119th Fighter Squadron des 177th Fighter Wing der New Jersey Air National Guard, die mit ihren F-16 nach Graf Ignatiewo verlegte, sowie Einheiten aus Rumänien und Griechenland, die mit ihren MiG-21 LanceR bzw. F-16 von den Heimatbasen aus operierten. Bulgarien war mit MiG-29, Su-25, Hubschraubern Mi-17 und AS 532 AL Cougar, Fla-Raketen und - zur großen Freude des Autors - mit MiG-21 vertreten.

Drei MiG-21 waren an der Vorstartlinie aufgereiht - und damit die gesamte noch aktive Flotte.

 

Beim ersten Start des Tages durfte ein amerikanischer Pilot auf dem hinteren Sitz der MiG-21UM platznehmen.

 

Unmittelbar darauf folgte eine MiG-21bis, ...

 

... die mit dem Doppelsitzer und zwei F-16 anschließend eine Formation bildete.

 

Die 358, deren Tarnung sich erheblich von der der Schwestermaschine 114 unterscheidet, startete im zweiten Durchgang allein.

 

Ebenfalls nur in kleiner Stückzahl vertreten waren die bulgarischen MiG-29.

 

Gestartet wurde - wie schon länger üblich und um das Material zu schonen - ohne Nachbrenner.

 

Die eigentlich in Bezmer stationierten Su-25 fliegen wegen Bauarbeiten auf ihrer Heimatbasis schon seit einiger Zeit von Graf Ignatiewo aus. Während der Übung absolvierten sie ein scharfes Luft-Boden-Schießen mit ungelenkten Raketen.

 

Ein Cougar aus Krumowo verharrte lange Zeit an verschiedenen Stellen des Platzes in der Standschwebe - offensichtlich für Filmaufnahmen.

 

Während die meisten bulgarischen Maschinen von der Vorstartlinie aus operierten, waren die amerikanischen F-16 auf die Staffelräume verteilt.

 

Acht F-16 verlegten aus den USA nach Graf Ignatiewo.

 

Nach dem Pressetag war es für die 358 offensichtlich schon wieder vorbei mit der Übungsteilnahme.

Und zum Abschluß eines schönen Tages gab es dann noch Verdis Aida im Amphitheater von Plowdiw.


Der Dank des Autors gilt allen Angehörigen der bulgarischen Luftstreitkräfte, die den Besuch möglich machten, vor allem Generalmajor Rumen Radew, Hauptmann Nadjeschda Topurowa und Frau Dessislawa Gentschewa.