Die diesjährige Aero India auf der Basis Yelahanka nahe Bangalore wartete - anders als die letzte Veranstaltung - mit
interessanten Neuheiten auf.
So sieht die MiG-21-93 in den Farben der Indian Air Force aus. Die Maschine wird abwechselnd als MiG-21bis UPG oder
als MiG-21 Bison bezeichnet.
Äußerliche Unterscheidungsmerkmale zur MiG-21bis sind der zusätzliche Anstellwinkelgeber auf der rechten Seite, die
einteilige Frontscheibe und zahlreiche neue Antennen.
Deutlich erkennbar sind aus dieser Perspektive der französische Radarwarnempfänger am Seitenleitwerk und die
Störkörperwerfer an den Flügelwurzeln.
Die MiG-21 Bison war jeden Tag mit einer kurzen und wenig spektakulären Vorführung im Flugprogramm vertreten.
Der eigentliche Star der Aero India war natürlich die Su-30MKI, von der die ersten Exemplare im nahezu endgültigen
Ausrüstungszustand ausgeliefert wurden. Damit verfügen die Luftstreitkräfte des Entwicklungslandes Indien über das
zur Zeit leistungsfähigste Kampfflugzeug der Welt!
Indien war mit einigen eigenen Programmen präsent: während vom ALH die ersten Exemplare bereits im Einsatz stehen
...
... befindet sich das LCA immer noch in der Technologiedemonstrator- Phase.
Auf der Show waren verschiedene Einsatzmuster der Indian Air Force zu sehen, darunter die MiG-29 ...
... und die Mirage 2000.
Die indischen Mi-24 werden von Israel Aircraft Industries (IAI) mit
neuer Avionik ausgerüstet. Äußerlich sind diese Maschinen am Infrarot-Sichtsystem vorn rechts am Rumpf zu erkennen.
Neben An-32 und Hs.748 waren einige Il-76 ...
... und Mi-8 zur logistischen Absicherung der Veranstaltung im Einsatz. Letztere führten auch die Eröffnungsparade an.
Nach dem Besuch der Aero India ...
... war noch Gelegenheit zum Besuch des HAL Heritage Centre & Aerospace Museum, wo diese MiG-21U ausgestellt ist.
Warum gerade diese Version gezeigt wird, die anders als MiG-21FL, M und bis nicht von
HAL in Lizenz produziert wurde, ist allerdings unklar.