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 Flughafen Zagreb-Pleso (Kroatien) 2020

Bedingt durch die weltweite Corona-Hysterie erreichten in diesem Jahr die Luftfahrt-Reiseaktivitäten des Autors ihren langjährigen Tiefstpunkt - kein einziger Ausflug in Sachen MiG-21 oder sonstigen Luftfahrtereignissen war bis Mitte des Jahres zu verzeichnen. Und so reifte im Hochsommer der Entschluß, die einzige zu diesem Zeitpunkt überhaupt erreichbare MiG-21-Basis zu besuchen - Zagreb-Pleso, mangels offizieller Genehmigung wie bei den Besuchen zuvor als Zaungast. Berichte aus Zagreb verhießen einen regelmäßigen Flugbetrieb an vier Tagen der Woche. Zwei Tage standen zur Verfügung. Und dann kam am Abend der Anreise die Hiobsbotschaft: "morgen kein Flugbetrieb". Also blieb nur die Hoffnung auf einen unplanmäßigen Start des QRA-Paars, ...

... die sich aber nicht erfüllte. Statt dessen gab es wenig interessanten zivilen ...

 

... und weit entfernten militärischen Verkehr bei mäßigen Wetterbedingungen. Als dann gegen Mittag noch ein Gewitter niederging, war es Zeit, den Flugplatz und die lästigen Mücken, die ihn umschwärmten, zu verlassen ...

 

... und wenigstens ein Foto einer MiG-21 zu machen - aufgestellt vor einem Universitätsgebäude in Zagreb.
Für den nächsten Tag lautete die erfreuliche Aussicht: vier Durchgänge mit je zwei Maschinen ab 9.30 Uhr. Doch als der geplante Starttermin heran war, ...

 

... passierte erst einmal: nichts. Erst nach 25 Minuten bangen Wartens war endlich das Zünden der Nachbrenner zu hören und je ein Doppel- und ein Einsitzer (im Bild) hoben bei wiederum sehr mäßigen Wetterbedingungen ab. Die ersten fliegenden MiG-21 des Jahres 2020 für den Autor!

 

Da der Doppelsitzer ohne Zusatzbehälter gestartet war, hieß es, zügig die Seite zu wechseln für die Landung. Schnell noch ein Probeschuß auf einen anfliegenden Airliner ...

 

... und dann nahte auch schon die MiG-21UMD.

 

Auf Grund der Präsenz der Flughafensicherheit lag der Fotostandort ein ganzes Stück vom Aufsetzpunkt entfernt.

 

Unmittelbar nach dem Doppelsitzer ...

 

... folgte die MiG-21bisD, ...

 

... die nach dem ersten Anflug durchstartete ...

 

... so daß sich die Chance auf gute Bilder verdoppelte :-).

 

Der nächste Start lag bereits 40 Minuten hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück, aber zumindest verbesserte sich das Wetter.

 

Noch ein Probefoto ...

 

... bevor nach gerade einmal 30 Minuten Flugzeit die UMD wieder landete, ...

 

... erfreulicherweise eine andere Maschine als im ersten Durchgang.

 

Der folgende Einsitzer flog so tief an, ...

 

... daß er kaum aufs Bild paßte.

 

Die dritte Runde startete mit fast 50 Minuten Verspätung, so daß auch beim Start noch Zeit für ein paar "Übungsfotos" blieb.

 

Die beiden Maschinen, hier der Einsitzer, starteten jetzt in einen nahezu wolkenfreien Himmel, waren hier aber schon viel zu hoch für schöne Bilder, ...

 

... die dann erst wieder bei der Landung entstehen sollten.

 

Kurz nach einander setzten die UMD 164, die schon im ersten Durchgang geflogen war ...

 

... und die bisD 117 auf der Bahn auf. Angesichts des Verzugs im Zeitplan, einer gut 800 Kilometer langen Heimfahrt und des zu erwartenden Staus an der slowenischen Grenze blieb keine Zeit mehr, auf den vierten Durchgang zu warten. Aber das wichtigste Ziel war erfüllt!